Parallels Plesk 9.0.0 veröffentlicht

Parallels Plesk 9.0.0 wurde doch noch dieses Jahr veröffentlicht. Ich hatte eher mit nächstem Jahr damit gerechnet, aber jetzt ist die Version 9.0 doch da. Ich werde es noch nicht installieren, da ich selbst bei Parallels Technology Network noch keine Informationen zu dieser veröffentlichten Version finden kann.

Update 1.1:

Nach kurzem Nachfragen im Forum von Parallels Technology Network ist Plesk 9.0.0 “official public stable version” veröffentlicht worden. Damit kann nun jeder Plesk Serveradministrator auf die Version 9.0.0 upgraden!

Leider ist es mir noch nicht gelungen auf die aktuellen Version zu updaten, da mir der passende Lizenzschlüssel noch fehlt. Sollte dieser dann vorhanden sein, werde ich den Schritt der Aktualisierung des Servers in Betrach ziehen. Abwarten heißt es jetzt. Wer noch nicht so weit ist und auch nach einem passenden Schlüssel vom Provider warten muss, dem kann ich nur empfehlen zu warten. Am Anfang sind bei Plesk meist viele Fehler. Wartet noch und mach Dich schlau. Weiteres dann hier im Blog.

Faq-o-matic.net veröffentlicht Jóse 2.1

Faq-o-matic.net veröffentlichte vor ein paar Tagen die neue Jóse 2.1 Version. Auf Grund eines gemeldeten Fehlers bei der Benutzung unter Microsoft Windows 2000 wurden die Programmierer von Jóse 2.1 um Aktualisierung des Programmes gebeten. Es wird darauf hingewiesen, dass Jóse 2.1 unter Windows 2000 WSH 5.6 installiert sein muss. Der Download, der neuen WSH-Version kann hier (für Microsoft Windows 2000 & Windows XP) vorgenommen werden. Jóse 2.1 kann auf der Webseite von Faq-O-Matic.net heruntergeladen werden.

Registrierungsschlüssel per Script auf einem Client in einer Domäne ändern

Hallo,

viele Domänenadministratoren sind auf der Suche nach einer Möglichkeit einen direkten Zugriff auf die Registrierungsdatenbank eines Clients in ihrer Domäne zu erlangen, um dort die Berechtigung eines Ordners aller Unterordner zu ändern. Natürlich gibt es hierfür mehrere Möglichkeiten:

  1. Änderungen des Schlüssels direkt am Client oder
  2. Änderung des Schlüssels unter Verwendung eines Scripts oder
  3. Automatisierte Übergabe eines Scriptes per Gruppenrichtlinie.

Das sind die drei häufigsten Varianten. Nun aber zu Technik! Leider hat Microsoft mit dem herkömmlichen Registrierungeditor (regedit) nicht die Möglichkeit geschaffen die Rechte in den Unterordnern automatisch (bei vorhanden Ordnern des übergeordneten Ordners) zu übernehmen.

Zur Variante 1.) sei gesagt, dass die Änderung des Schlüssel per Aufruf von regedit zwar jeder Domänenbenutzer darf, jedoch einige Unterordner können mangels Berechtigung nicht aufgerufen werden.

Zu 2.): die Änderung des Registrierungsschlüssels kann mit Hilfe eines Programmes namens: SubInACL oder SetACL getätigt werden.

Aufruf des Scripts mittels SubInACL:

\\server\$freigabe\subinacl.exe /keyreg “HKLM\Software\Intel”  /grant=Benutzer=F

Hier ist aber zu beachten, dass HKLM ausgeschrieben wird!

Nähere Informationen zur Verwendung von SubInACL gibt es in der subinacl.htm aus dem Verzeichnis:

c:\Programme\Windows Ressource Kit\Tools\

Aufrufen des Scripts per SetACL:

\\server\$freigabe\setacl.exe -on “HKLM\Software\Intel” -ot reg -rec yes -actn ace

-ace “n:Jeder;p:Full”

Kurze Erklärung hierfür: die Variabel “-on” (ObjectName) zeigt auf den Registrierungszweig von Intel. “-ot” bedeutet hier “ObjectType; “reg” steht für Registrierungsschlüssel; “-rec yes” steht für Rekursives übernehmen der Berechtigungen (erlaubt = yes); “-actn” = Aktion/Action und “ace” = Übernahme der Berechtigung nach Spezifikation mittels Variable “-ace “n:Dom\User;p=Rights“.

Die Dokumentation von SetACL liegt im Programmverzeichnis des zu entpackenden Zip-Archives!

Zu Punkt 3.) einfach das jeweilige dann angefertigte Script in eine Freigabe verpacken und per MSI verteilen bzw. das Scripts unter den Startscript für den Benutzer hinzufügen. Das wars eigentlich.

Netzwerkeinstellung tätigen mit “netsh”

Der ein oder andere Netzwerkadministrator wird sich desöfteren mal mit “netsh”-Befehlen auseiandersetzen zu müssen, wenn es mal darum geht die Netzwerkeinstellungen zu ändern oder zu verfeinern. Meist geschieht sowas in automatischen Prozessen wo Scripte oder Batches zum tragen kommen. Unter anderem kann man mit einem simplen Befehl die Netzwerkeinstellungen per Konsole (console) verändern. Hier ein Beispiel:

netsh interface ip set address LAN-Verbindung static 192.168.0.12 255.255.255.0

Bei diesem Befehl wird die Netzwerkkarte namens “LAN-Verbindung” mit einer Class C-Adresse (192.168.0.12) und einer Subnetmask (255.255.255.0) neu gesetzt. Die alten Werte in dieser Netzwerkeinstellung werden dann einfach überschrieben. “netsh” ist aber noch etwas mächtiger.

Die komplette Referenz von “netsh” kann hier oder hier begutachtet werden.

Dameware NT Utilities

Remote System Management Programme gibt es zuhauf auf dem Markt. Systemadministratoren wollen bequem Clients und Server verwalten & administrieren. Ein komfortables, aber nicht günstiges Programm ist Dameware NT Utilities; erhältlich als 32 Bit und 64 Bit-Systeme in der Version 6.8.x.x.

Was macht die Software?

Dameware NT Utilities ist eine Enterprise System Management Software für nahezu alle Microsoft Windows Betriebssysteme (ab Windows NT/2000/XP/2003/Vista) welche Administratoren erlaubt die Grenzen der MMC-Console zu überschreiten und alle anfallende Arbeiten an Clients und Servern vornehmen zu können.

Enthalten in dem Softwarepaket sind eine komplette Kollektion von Administrationstool mit einer einfach zu nutzenden Bedienoberfläche für die Fernadministration von Windows Servern und Windows Workstations.

Weitere Funktionalitäten:

  • Funktionsreicher Active Directory Object Browser (Browsen in AD Objekten (wie z.B.: Containern, User, Gruppen, Contacts, Computer, Shares, Photos, Logos, etc…) & Attributen der Domänenweiten Struktur!
  • Domains
  • Workstations
  • Disk Drives
  • Event Logs
  • Local Groups
  • Global Groups
  • Domain Members
  • Geöffnete Dokumente
  • Drucker
  • Prozesse
  • Einstellungen
  • Registry
  • Dienste / Services
  • Shares
  • Reboot / Shutdown
  • Softwareeinstellungen
  • Terminalservices / RDP
  • Benutzerverwaltung
  • Wake-On-Lan
  • schneller Microsoft Windows Netzwerkbrowser
  • und vieles mehr …

Screenshot

Systemvoraussetzung

ab Windows NT 4.0, Service Pack 1 oder höher (Windows 2000, XP, 2003, oder Vista)

Weitere Informationen unter http://www.dameware.com

Download der Software

Die Software ist mit ca. 30 MByte nicht groß. Der Download kann von der Dameware.com Seite heruntergeladen werden.

Downloads:

Damware.com : Mirror 1: DNTU6x.zip oder DNTU6x.msi

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Original von der Webseite Damewares:

DameWare NT Utilities v6
Version 6
An enterprise system management application for Windows NT/2000/XP/2003/Vista.
Extended Active Directory, Exchange 2000 & Terminal Server Support.
1st 12 Month Maintenance included in new purchase cost…renewable every 12 months.

Price: $289.00

Rechtlicher Hinweis

Microsoft is a registered trademark of Microsoft Corporation.
Windows is a registered trademark of Microsoft Corporation.
DameWare is a registered trademark of DameWare Development LLC
NT Utilities is a registered trademark of DameWare Development LLC

FRITZ!Fernzugang per Console aktivieren/deaktivieren

Guten Morgen,

seit kurzem nutze ich die VPN Funktion meiner FRITZ!Box 7270 und habe zusätzlich die Originalsoftware von AVM namens FRITZ!Fernzugang installiert. Bei jedem Computerstart werden drei Programme über die Diensteverwaltung von Windows XP und Windows Vista gestartet. Allerdings sollen diese Programme nur dann gestartet werden, wenn ich auch die Software verwende. Also baue ich mir darüber eine Batch-Datei, die den Start der Dienste vornimmt, wenn ich sie auch brauche oder wenn die Funktion der Programme nicht mehr benötigt werden sollen die Dienste auch abgeschaltet werden. Das spart RAM (Arbeitsspeicher) und der Rechner startet wesentlich schneller (hat auch weniger Dienste zu starten) und beim Herunterfahren des Rechners geht es auch etwas schneller.

Dazu habe ich mir folgende Batch-Dokumente gebastelt mit dem Inhalt:

Zum Start der Dienste:
net start “AVM FRITZ!Fernzugang Client”
net start “AVM FRITZ!Fernzugang Cert Service”
net start “AVM FRITZ!Fernzugang IKE Service”

Zum Beenden der Dienste:
net stop “AVM FRITZ!Fernzugang Client”
net stop “AVM FRITZ!Fernzugang Cert Service”
net stop “AVM FRITZ!Fernzugang IKE Service”

Anbei noch die Start- und Stopscripte:

FRITZ!Fernzugang_start.cmd
FRITZ!Fernzugang_stop.cmd

Bei Fragen einfach fragen.

DNS Server aus Deutschland

Ab und an braucht man zur Konfiguration von Domänencontrollern auch mal DNS Server, die vom Provider normalerweise übergeben werden. Anbei eine Liste der gängigsten Deutschen Internetanbieter:

 

Arcor                          145.253.2.171     
Arcor                          145.253.2.203    
Arcor                          145.253.2.11
1&1                            217.237.150.188      
1&1                            217.237.150.33
6bone                         131.243.64.3
Cabel & Wireless           141.1.27.248      
Cabel & Wireless           212.80.175.2
CCC                           192.76.134.3      
Celox                          217.146.128.77    
Centralsystems ISP       217.11.57.187
Chello                         195.34.133.10    
Chello                         195.34.133.11    
Citykom                      195.202.32.79     
Claranet                      212.82.225.7
Claranet                      212.82.226.212
CNE                            195.202.33.68     
CompuServe Office        193.189.224.2
CS-Arena                     83.142.86.1    
DellNet                        141.1.1.1
DFN                            193.174.75.154     
DFN                            193.174.75.166    
DFN                            193.174.75.178    
Dolphins                       212.25.25.8    
Drillisch                        194.162.141.17    
ecore                          212.63.128.212    
EWE TEL                      212.6.64.161       
EWE TEL                      212.6.64.162    
Hansenet                     213.191.74.18      
Hansenet                     213.191.74.19
HEAG Medianet             213.157.0.193      
HEAG Medianet             213.157.0.194
i-One                         194.24.128.100
KEVAG Telekom            212.7.160.13     
Komtel                        212.7.128.162     
Komtel                        212.7.128.165
Mobilcom                    194.97.109.1      
Mobilcom                    194.97.3.1
netdirekt                    213.221.110.235      
netdirekt                     217.20.115.1    
netdirekt                     217.20.116.1    
netdirekt                     62.80.2.35    
NetUSE AG                 195.244.235.10    
NetUSE AG                 195.244.244.10    
Osnanet                     212.95.97.66
Tele.net                     194.183.128.35     
Tele.net                     194.183.128.36
Teleport                     194.183.128.36      
Telering                      212.95.31.11    
Telering                      212.95.31.35    
Terralink                     217.9.16.14    
Terralink                     217.9.17.34
T-Online                    194.25.2.129      
T-Online                    194.25.2.130    
T-Online                    194.25.2.131    
T-Online                    194.25.2.132    
T-Online                    194.25.2.133
Versatel                     212.7.148.65      
Versatel                     212.7.148.97    
Versatel                     62.72.64.237  

 

[via IT-Blog]

Parallels Plesk Control Panal 9.0 Beta?

Wir schreiben den 13. Oktober 2008 19:30 Uhr und ich erhalte gerade per Mail die Information, dass Parallels Plesk Version 9.0 als Beta Version veröffentlicht wird. Nach Version 8.6.0 wird nun endlich die Version 9.0 kommen. Alles soll nur noch effizienter, einfacher, vieles automatisierter sein als in den Vorgängerversionen derzeit möglich war. Alleine über 100 neue Änderungen sollen dazu gekommen sein!!! Warten wir ab. Morgen am 14. Oktober 2008 zwischen 13 Uhr und 14 Uhr (10:00am - 11:00am PST) wird ein Livecast (Webcast) zur Präsentation der neuen Version erscheinen. Alle Tester haben die Möglichkeit daran teilnehmen zu können. Näheres auf der Hersteller-Webseite.

BlueconHQ.de & AdrianSauer.com Offline

Moin Moin,

auf Grund eines PHP & MySQL Fehlers in der Plesk 8.6.0 Version wurden beide Domains Gestern Nacht Offline geschaltet. Alle Einstellungen und Websitecontents konnen noch gesichert und wurden zum Teil schon wiederhergestellt. Leider ist das BHQ Forum immer noch Online. Nächstes Update im Laufe des Tages.

Bitte habt etwas Geduld.

Update 01.08.2008:
Bisheriger Updaterverlauf auf AdrianSauer.com:

* Update PHP 4.x auf 5.2.x
* Update MySQL 4.x auf 5.x
* Update VBulletin Board 3.7.2 PL1 (steht noch aus)
* Datensicherung
* Update OS (openSuSE 10.0 auf 10.3)
* Update Plesk 8.4.0 auf 8.6.0 (vollzogen - Yeah!)
* Installation diverser Updates für das OS openSuSE 10.3
* Installation GD
* Installation Ghostscript
* Installation div. Fonts
* Installation ImageMagick 6

Gruß
Adrian Sauer

Microsoft Windows Server 2008 Umgebungen

Die bekannten EDV-Abteilungen einer Firma sehen immer so trostlos, langweilig aus. Daher packen sich einige der Administratoren Informationen zu angepriesenen Produkten an die Wand. Unter anderem findet man auch oft etwas über Microsoft Produkte. Insbesondere Microsoft Windows Server-Produkte, die in naher Zukunft oder gerade auf dem Markt erschienen sind.

Auf der Webseite von Microsoft Online findet man die Microsoft Windows Server 2008 Umgebungen als PDF-Download zur Ansicht der Komponenten von Active Directory und “feature Components”. Der Download ist kostenlos und bedarf keiner Prüfung. Die Größen der Dokumente liegen bei ca. 1,9-2 Mbyte.

Downloads:

Microsoft Server 2008 Active Directory Components.pdf
Microsoft Server 2008 feature Components.pdf

Datensicherung mit Acronis True Image

Eine vorhandene Datensicherung kann dem ein oder anderen das Leben retten, wenn sie regelmäßig erstellt und überprüft wird.

Der Systemadministrator in der Firma, der IT-Experte auf dem freien Markt oder gar auch der normale Heimanwender sichert seine Daten auf einer externen USB-Festplatte, auf einem anderen Datenträger innerhalb des Systems oder gar auf einem LTO-Bandlaufwerk. Für die Sicherung der heimischen Festplattenlager gibt es viele Programme von unterschiedlichen Anbietern. Ein Anbieter davon ist die Acronis Germany GmbH aus München. Ihr Produkt nennt sich unter anderem Acronis True Image Home. Für den Professionellen Gebrauch der Datensicherungssoftware kommt in den meisten Fällen eigentlich nur die Software Acronis True Image Echo Workstation oder Enterprise Server.

Heute mach ich mal eine kleine Anleitung fertig wie man die Daten auf der eigenen Festplatte mit Acronis True Image sichert und ein Backup/Datensicherung anlegt.

Acronis True Image bietet mehrere Möglichkeiten eine Sicherung zu starten. Angefangen von den Standardfunktionen wie Backup und Wiederherstellung der Festplatteninhalte, Ordner, Emails und vieles mehr. Zudem ist es auch hier möglich, zeitgesteuerte Tasks zu starten bzw diese zu programmieren und erfolgreiche und fehlerhafte Einträge in der Ereignisanzeige sich anzeigen zu lassen. Wie auf dem o. g. Bild ist zu sehen, dass Acronis True Image in der Home-Version doch recht zahlreiche Möglichkeiten bietet.

Folgende Backupvarianten hat man zur Auswahl:

  • Mein Computer (Sicherung von Festplatten)
  • Meine Daten (Verzeichnisse)
  • Meine Anwendungseinstellungen (Benutzerkonten)
  • Meine E-Mails (Outlook, Outlook-Express & Mozilla)

In diesem Beispiel beschreibe ich erstmal die Sicherung (Mein Computer). Anhand meines Notebooks werde ich eine Sicherung meiner aktiven & primären Festplattenpartition erstellen.

Anbei hat man hier nun die Möglichkeit, die zu erstellende Sicherung auf einer anderen Partition oder Festplatte zu speichern.

Nach Anklicken des Buttons “Fertig stellen” wird die Sicherung auf der gewünschten Partition (hier Laufwerk D, zweite Partition der ersten Festplatte) oder Festplatte gesichert. Für eine Sicherung einer Partition von dieser Größe wird ca. 1 Stunde angesetzt. Sollte eine frische Installation von Windows gesichert werden, braucht Acronis True Image gerade mal 7-9 Minuten. In Anbetracht vieler Sicherungen ist Acronis True Image immer eine gute Wahl.

Links:

Acronis Webseite
Acronis Shop
Acronis True Image 11 Home bei Amazon.de

Windows Sysinternals Toolkit

Die Sysinternal-Webseite wurde erstellt, um Programme für Windows und deren technischen Informationen bereitzustellen. Sysinternals wurde im Jahre 2006 von Microsoft übernommen. Egal ob Anwender, IT-Experte oder Entwickler - bei Sysinternals findet man alle Programme, die zur Behebung von Problemen, zur Diagnose von Windows-Systemen und -anwendungen oder gar die Verwaltung der Systeme erheblich vereinfachen soll.

Seit kurzem ist es auch möglich direkt aus dem Windows Explorer bzw. aus dem Internet Explorer die Tools des Sysinternal-Servers aufzurufen.

Entweder mit folgendem Aufruf über den Internet Explorer:

http://live.sysinterals.com/<toolname> oder
\\live.sysinternals.com\tools\<toolname>

Die komplette Liste der Toolsnamen (Programmliste) ist über folgenden Link bei Sysinternals zu finden. Desweiteren besteht auch hier die Möglichkeit sich die Programme in der Sysinternals Suite kostenlos herunterladen zu können. Die Programmgröße beträgt derzeit ca. 8 Megabyte.

Webseite: http://microsoft.com
Sysinternals Live: http://live.sysinternals.com
Download: Sysinternals Suite

Offene Ports unter Linux anzeigen

Hallo,

wie kann ich unter SuSE Linux bspw. die gerade geöffneten Ports mir in der Console anzeigen lassen? Mit einem einfachen Befehl läßt sich das ganz schnell ermöglichen:

$: lsof -i

Und wenn der Befehl dann ausgeführt worden ist erhält man folgenden Screenoutput:

COMMAND     PID     USER   FD   TYPE   DEVICE SIZE NODE NAME
dhcpcd     4610     root    4u  IPv4    10343       UDP *:bootpc
sshd       5116     root    3u  IPv6    11477       TCP *:ssh (LISTEN)
mdnsd      5126    mdnsd    3u  IPv4    11551       UDP *:filenet-tms
mdnsd      5126    mdnsd    4u  IPv4    11556       UDP *:mdns
mysqld     5299    mysql    3u  IPv4    11840       TCP *:mysql (LISTEN)
httpsd     7057   psaadm   16u  IPv4 23932408       TCP *:cddbp-alt (LISTEN)
httpsd     7057   psaadm   17u  IPv4 23932409       TCP *:pcsync-https (LISTEN)
named     14040    named   20u  IPv6 23931251       UDP *:domain
named     14040    named   21u  IPv6 23931252       TCP *:domain (LISTEN)
named     14040    named   22u  IPv4 23931254       UDP localhost:domain
named     14040    named   23u  IPv4 23931255       TCP localhost:domain (LISTEN)

Und noch viele weitere informative Dinge, die wichtig für jeden Systemadministrator sind.

Bei Fragen einfach fragen!

Gruß,
Adrian Sauer

Logdateien per Email versenden

Unter einem Linux-Serversystem laufen jeden Tag viele Logdateien auf, die man sich am besten täglich ansehen sollte. Aus Zeitmangel vieler Systemadministratoren kann man sich diese Logdateien per Email z. B. zusenden lassen. Mit Hilfe eine kleinen Skriptes (s. u.) ist es möglich dies unter der Verwendung eines Crontab-Eintrages dies zu automatiseren. Folgendes Beispielskript ist mit Linux Standardmitteln verwendet worden:

#!/bin/bash
echo “Setzen der Variablen des Sktiptes!”
Variable=”$(date +%d.%m.%Y) $(date +%k:%M) Uhr”
echo “LogFiles werden nun gepackt!”
tar -czvf /root/logging_”$Variable”.tgz /var/log >/dev/null 2>&1 echo “Email wird vorbereitet!”
cat /root/logging* | mail -s LogFiles_”$Variable” mail@foo.bar
echo “LogFiles wurden per Anhang versandt!”
sleep 200
rm /root/logg*
echo “Exit now …”
exit 0

Folgende Zeilen mal kurz erklärt! Die Variable “Variable” enthält Datum und Uhrzeit des Serversystemes, welches für die gepackte Datei als Dateiname (Bsp: logging_DATUM UHRZEIT.tgz) verwendet wird. Diese gepackte Datei enthält alle Dokumente aus dem Systemordner /var/log. Mit Hilfe des Befehls cat werden alle Dokumente mit dem Anfang logging* in die Email mail@foo.bar gesandt. Als Betreff der Email wird der Dateiname des zu versendenden Datei genommen. Nach versandt der Email bleibt das Script für eine Zeit von 200 Sekunden stehen und wartet bis diese Zeit vorbei ist. Anschliessend werden alle Dokumente mit dem Anfang logg* aus dem Ordner /root gelöscht. Das Programm beendet sich dann selber.

Zusätzlich habe ich auf dem Linux Serversystem noch den Eintrag für die Crontab unter dem Benutzer Root erstellt:

0    22   *   *   *   7  /root/mailling.sh

Dieser Eintrag ist dazu da, dass es nach 7 Tagen um 22 Uhr anläuft und die Aufgaben in der Datei namens mailling.sh im Ordner /root ausführt.

Das wars…

Gruß,
Adrian Sauer

Automatisierter Download von Symantec Antivirus Definitionen mit wget

Moin Moin,

endlich mal ein Update und dazu gleich ein Tutorial für den automatisierten Download von Symantec Antivirus Definitionen mit dem ultimativen Linux-Tool “wget”. Auf Grund der Problematik, dass bei der Symantec SCS (Symantec Client Security) 10.1.7.7000 der Download, der Virendefinitionen nicht ordnungsgemäß hinter einem Proxy läuft. Dies war der Ursprung für dieses Tutorial.

Anbei mein Quellcode für den Einsatz des Linuxprogrammes “wget” unter Microsoft Windows Systemen:

@echo off
ECHO **********************************************
ECHO * *
ECHO * Download Antivirus Definitions for

Symantec Products *
ECHO * *
ECHO **********************************************

set http_proxy=[yourproxyaddress.com:port]
pause

ECHO *************************************************
ECHO * *
ECHO * Configuration of download setting (wget.exe) *
ECHO * *
ECHO *************************************************

wget.exe –proxy=on –proxy-user=[username] –proxy-passwd=[password] –http-user=[username] –http-passwd=[password] -nd -r -t3 –cookies=on –save-cookies -S –level=1 -np http://definitions.symantec.com/defs/xdb/
pause

ECHO *************************************************
ECHO * *
ECHO * Moving files *
ECHO * *
ECHO *************************************************

move *.xdb ./navupd
xcopy /R /Y c:\wget\navupd\*.xdb C:\Progra~1\SAV\Symant~1
pause

ECHO *************************************************
ECHO * *
ECHO * Cleaning files *
ECHO * *
ECHO *************************************************

del /f c:\wget\NAVupd\*.xdb
del /f c:\wget\*index*
del /f c:\wget\*.htm*
del /f c:\wget\*.*php

ECHO *************************************************
ECHO * *
ECHO * Ready, all OK! *
ECHO * *
ECHO *************************************************

Der Einsatz des Programmes ist kostenlos und kann von Jedem genutzt werden. Die Veränderung im Quellcode ist relativ simpel gehalten. Jedoch zur kurzen Erklärung falls jemand das ganze nicht versteht. Der Download der neuesten Definitionen geschieht im Ordner “c:\wget“. Der Ordner ist zufällig gewählt. Dieser kann zu jeder Zeit auch geändert werden. Sollte der Einsatz eines Proxys wie hier sein, dann bitte alle Daten bzw “[username]“, “[password]” & “[yourproxyaddress.com:port]” ändern. Ich habe am Anfang des Scripts noch ein set hinzugefügt, damit der Proxy auch erkannt wird, falls die Einstellungen im Internet Explorer nicht fruchten/funktionieren. Sollte es gewünscht sein, dass dieses Script ohne Proxy laufen soll, einfach bescheid geben und ich schreibe es um. Was habe ich noch in diesem Script gemacht. Nun ja, der Download funktioniert erst, nach dem die Daten im Script geändert wurden und auch nur dann, wenn das Zusammenspiel mit dem Proxy funktioniert. Automatisch wird es leider nicht erkannt. Sollte alles funktionieren, wird ein “cookie.txt” auf die Festplatte geschrieben, welches die Logindaten behält und kurzzeitig sichert. Möchte man dies nicht, sollte man am Ende des Scripts noch den Eintrag hinzufügen:

del /f c:\wget\cookie*.*

Nach dem die Virendefinitionen heruntergeladen wurden, werden diese verschoben bzw kopiert. Per “xcopy” lass ich die drei neuesten Daten in den Ordner:

C:\Progra~1\SAV\Symant~1

kopieren, weil dies der Hauptpfad zum SCS von Symantec ist. Nun sind die Definitionen im Hauptordner von Symantec und diese können dann problemlos vom SCS gefunden werden und auf die neuen Clients geupdated werden. Der erste Probelauf in einer scharfen Umgebung wurde erfolgreich getestet.

Download des Scripts: 3-tutorial-proxy.cmd

Das wars…

Gruß,
Adrian Sauer