BSI OSS Security Suite (BOSS)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat so ebend die zweite Version der BSI OSS Security Suite (kurz BOSS genannt) veröffentlicht. Es ist eine Demo-Live-CD, die mit dem Betriebssystem Morphix erstellt worden ist und ohne eine Installation auf dem PC gestartet werden kann. 

Für den Einsatz dieser Live-CD sind folgende Systemvoraussetzungen von Nöten:

  • Intel-kompatibler Prozessor ab i586
  • Min. 512 MB Speicher (Besser: mehr!)
  • Bootfähiges CD-ROM-Laufwerke

Downloadbar ist diese Version über den BSI Server. Die Größe der ISO-Datei liegt bei ca. 657 MB.

Speedtests per speed.io

Zuverlässige Speedtest im Internet sind leider sehr rar. Um so wichtiger ist es einen zuverlässigen Partner für Speedtests zu haben. Der erste Eindruck von speed.io ist gut und vielversprechend im Gegensatz zu anderen Speedtestanbietern. Probiert es mal aus. Um Meinung wird gebeten.

Truecrypt 6.1 verfügbar

Guten Abend,

seit Gestern Abend ist die neue TrueCrypt 6.1 verfügbar. Ein Update sollte auf jedenfall vorgenommen werden!

Anbei die Changelog:

New features:

* Ability to encrypt a non-system partition without losing existing data on the partition. (Windows Vista/2008)

Note: To encrypt a non-system partition in place, click ‘Create Volume’ > ‘Encrypt a non-system partition’ > ‘Standard volume’ > ‘Select Device’ > ‘Encrypt partition in place’ and then follow the instructions in the wizard. Please note that this is not supported on Windows XP/2000/2003 as these versions of Windows do not natively support shrinking of a filesystem (the filesystem needs to be shrunk to make space for the volume header and backup header).

* Support for security tokens and smart cards (for more information, see section Security Tokens and Smart Cards in chapter Keyfiles).

* The TrueCrypt boot loader can be prevented from displaying any texts (by selecting Settings > System Encryption and enabling the option ‘Do not show any texts in the pre-boot authentication screen’).

* The TrueCrypt boot loader can now display a custom message (select Settings > System Encryption and enter the message in the corresponding field) either without any other texts or along with the standard TrueCrypt boot loader texts.

* Pre-boot authentication passwords can now be cached in the driver memory, which allows them to be used for mounting of non-system TrueCrypt volumes (select Settings > System Encryption and enable the option ‘Cache pre-boot authentication password’).

* Linux and Mac OS X versions: The ability to mount a Windows system partition encrypted by TrueCrypt and to mount a partition located on a Windows system drive that is fully encrypted by a Windows version of TrueCrypt.

Improvements:

* Protection against memory corruption caused by certain inappropriately designed versions of some BIOSes, which prevented the pre-boot authentication component from working properly. (Windows Vista/XP/2008/2003)

* During the process of creation of a hidden operating system, TrueCrypt now securely erases the entire content of the partition where the original system resides after the hidden system has been created. The user is then prompted to install a new system on the partition and encrypt it using TrueCrypt (thus the decoy system is created).

Note: Although we are not aware of any security issues (connected with decoy systems) affecting the previous versions of TrueCrypt, we have implemented this change to prevent any such undiscovered security issues (if there are any). Otherwise, in the future, a vulnerability might be discovered that could allow an attacker to find out that the TrueCrypt wizard was used in the hidden-system-creation mode (which might indicate the existence of a hidden operating system on the computer) e.g. by analyzing files, such as log files created by Windows, stored on the partition where the original system (of which the hidden system is a clone) resides. In addition, due to this change, it is no longer required that the paging file is disabled and hibernation prevented when creating a hidden operating system.

* Many other improvements.  (Windows, Mac OS X, and Linux)

Bug fixes:

* Many minor bug fixes and security improvements.  (Windows, Mac OS X, and Linux)

Download der aktuellesten Version (6.1) kann hier heruntergeladen werden. Mac OS X und Linux werden natürlich auch unterstützt.

Avira Antivir Virendefinitionen herunterladen

Aktuelle Avira Antivir Virendefinitionen können zum einen über die Updatefunktion des Programmes bezogen werden oder über die Support-Webseite von Avira Deutschland.

Der Download der Signaturen schwankt. Die Version 7.01.00.26 vom 31. Oktober 2008 ist mit ca. 18,3 MByte sehr groß. Das VDF-Update kann, wenn es heruntergeladen worden ist über den Menüpunkt manuelles Update (siehe Bild) eingespielt werden.

Das wars. Somit ist das lästige Warten über die Updatefunktion des Programmes Avira nicht so zeitaufwendig! Viel Erfolg dabei!

BackTrack 3 (remote-exploit)

Remote-Exploit.org hat die neueste Version von Back|Track (Backtrack 3) veröffentlicht. BlackTrack ist eine Live-CD, die eine Linux-Distribution enthält und zur Überprüfung der Systemsicherheit in Netzwerken genutzt wird.

In der Revision 3 sind neben vielen Updates bestehender Module sind auch ein paar neue Features hinzugekommen z.B. das Testen von WLAN-WEP-Keys. Neu ist auch die Blacktrack 3 USB-Edition und Backtrack3 als VMware Image. Zusätzlich kann man sich den Black|Track 3 Demo Teaser (Blacktrack 3) ansehen. Ältere Versionen können hier bezogen werden.

Anbei ein Video für den Crack von WEP Keys:

Offene Ports unter Linux anzeigen

Hallo,

wie kann ich unter SuSE Linux bspw. die gerade geöffneten Ports mir in der Console anzeigen lassen? Mit einem einfachen Befehl läßt sich das ganz schnell ermöglichen:

$: lsof -i

Und wenn der Befehl dann ausgeführt worden ist erhält man folgenden Screenoutput:

COMMAND     PID     USER   FD   TYPE   DEVICE SIZE NODE NAME
dhcpcd     4610     root    4u  IPv4    10343       UDP *:bootpc
sshd       5116     root    3u  IPv6    11477       TCP *:ssh (LISTEN)
mdnsd      5126    mdnsd    3u  IPv4    11551       UDP *:filenet-tms
mdnsd      5126    mdnsd    4u  IPv4    11556       UDP *:mdns
mysqld     5299    mysql    3u  IPv4    11840       TCP *:mysql (LISTEN)
httpsd     7057   psaadm   16u  IPv4 23932408       TCP *:cddbp-alt (LISTEN)
httpsd     7057   psaadm   17u  IPv4 23932409       TCP *:pcsync-https (LISTEN)
named     14040    named   20u  IPv6 23931251       UDP *:domain
named     14040    named   21u  IPv6 23931252       TCP *:domain (LISTEN)
named     14040    named   22u  IPv4 23931254       UDP localhost:domain
named     14040    named   23u  IPv4 23931255       TCP localhost:domain (LISTEN)

Und noch viele weitere informative Dinge, die wichtig für jeden Systemadministrator sind.

Bei Fragen einfach fragen!

Gruß,
Adrian Sauer

ProFTPd Zertifikat installieren

ProFTPd ist ein Linux FTP-Server, der sicher und zuverlässig arbeitet. Die Verwaltung des Server ist einfach und jeder kann den Server administrieren. Um allerdings für die Verschlüsselung mit TLS oder SSL in Gang zu bringen muss man Zertifikate erstellen und in der Konfiguration des FTP Servers einfügen. Um ein neues Zertifikat installieren und selber signieren zu können muss man folgendes beachten:

openssl req -new -x509 -days 365 -nodes -out /etc/ssl/proftpd.cert.pem -keyout /etc/ssl/proftpd.key.pem

Die Konfiguration des FTP Servers befindet sich normalerweise unter /etc/proftpd oder im Ordner /etc/ mit den Dateinamen proftpd.conf.

http://www.proftpd.de

Das wars eigentlich.

Gruß,
Adrian Sauer

Erste Beta SuSE 11.x

So … endlich mal ein Linux Update … Seit kurzem, sprich vor ein paar Minuten erhielt ich die Meldung, dass Linux SuSE 11.0 in der ersten Beta verfügbar sei. Juhu … Erste Meldungen erreichten mich von Golem und können direkt auf der Seite von Golem.de oder openSuSE.org eingesehen werden.

Downloads unter: http://software.opensuse.org/developer oder http://de.opensuse.org/Entwicklerversion#Herunterladen

Viel Spaß damit …

Gruß,
Adrian Sauer

Linux Grundbefehle

Suse LinuxGuten Morgen,

viele Linux-User, die gerade neu sich mit dem Betriebssystem auseinandersetzen benötigen die Grundmittel, um mit dem OS zu recht zu kommen. Im Internet gibt es viele Anlaufstellen für “Linux Commans” und anderen Hilfsmitteln, die das Arbeiten mit Linux leichter machen sollen. Hier ein paar Links:

Linux Grundbefehle
Linux Forum
Linux Helpdesk
Linux Downloads

Weitere Links für Linux werden folgen.

Gruß,
Adrian Sauer

Logdateien per Email versenden

Unter einem Linux-Serversystem laufen jeden Tag viele Logdateien auf, die man sich am besten täglich ansehen sollte. Aus Zeitmangel vieler Systemadministratoren kann man sich diese Logdateien per Email z. B. zusenden lassen. Mit Hilfe eine kleinen Skriptes (s. u.) ist es möglich dies unter der Verwendung eines Crontab-Eintrages dies zu automatiseren. Folgendes Beispielskript ist mit Linux Standardmitteln verwendet worden:

#!/bin/bash
echo “Setzen der Variablen des Sktiptes!”
Variable=”$(date +%d.%m.%Y) $(date +%k:%M) Uhr”
echo “LogFiles werden nun gepackt!”
tar -czvf /root/logging_”$Variable”.tgz /var/log >/dev/null 2>&1 echo “Email wird vorbereitet!”
cat /root/logging* | mail -s LogFiles_”$Variable” mail@foo.bar
echo “LogFiles wurden per Anhang versandt!”
sleep 200
rm /root/logg*
echo “Exit now …”
exit 0

Folgende Zeilen mal kurz erklärt! Die Variable “Variable” enthält Datum und Uhrzeit des Serversystemes, welches für die gepackte Datei als Dateiname (Bsp: logging_DATUM UHRZEIT.tgz) verwendet wird. Diese gepackte Datei enthält alle Dokumente aus dem Systemordner /var/log. Mit Hilfe des Befehls cat werden alle Dokumente mit dem Anfang logging* in die Email mail@foo.bar gesandt. Als Betreff der Email wird der Dateiname des zu versendenden Datei genommen. Nach versandt der Email bleibt das Script für eine Zeit von 200 Sekunden stehen und wartet bis diese Zeit vorbei ist. Anschliessend werden alle Dokumente mit dem Anfang logg* aus dem Ordner /root gelöscht. Das Programm beendet sich dann selber.

Zusätzlich habe ich auf dem Linux Serversystem noch den Eintrag für die Crontab unter dem Benutzer Root erstellt:

0    22   *   *   *   7  /root/mailling.sh

Dieser Eintrag ist dazu da, dass es nach 7 Tagen um 22 Uhr anläuft und die Aufgaben in der Datei namens mailling.sh im Ordner /root ausführt.

Das wars…

Gruß,
Adrian Sauer

SSL bzw TLS mit Proftpd einrichten

Moin Moin,

folgende Einstellungen verhelfen einen Systemadministrator unter Linux die Verwendung von SSL bzw TLS mit Proftpd:

Installation des OpenSSL Paketes unter Linux (hier Debian) erfolgt mit folgendem Befehl in der Bash:

~# apt-get install openssl

Einrichtung der OpenSSL Schlüssel mittels folgendem Befehl:

~# openssl req -new -x509 -days 365
-nodes  -out /etc/ssl/certs/proftpd.cert.pem
-keyout /etc/ssl/certs/proftpd.key.pem

Jetzt muss die Konfigurationsdatei unter /etc/proftpd.conf folgendermaßen angepasst werden:

# Einrichtung mittels TLS module:
TLSEngine				on
TLSLog 					/var/log/tls.log
TLSProtocol				SSLv23
TLSOptions				NoCertRequest
TLSRSACertificateFile			/etc/ssl/certs/proftpd.cert.pem
TLSRSACertificateKeyFile		/etc/ssl/certs/proftpd.key.pem
TLSVerifyClient				off

Wer nun noch möchte, dass alle Clients sich per TLS verbinden können fügt zusätzlich folgende Zeile hinzu:

TLSRequired				on

kurz noch den INETD neustarten und fertig ist die Konfiguration.

~# ./etc/init.d/inetd restart
Gruß,Adrian Sauer

CPU Geschwindigkeit unter Linux ermitteln

Moin Moin,

nach einem sehr erfolgreichen Wochenende (ich ziehe gerade um!!!) habe ich mir gedacht, dass ich folgendes noch schnell Online verfügbar mache. Viele fragen sich: “Wie kann ich die CPU Geschwindigkeit unter Linux herausfinden und diese seperat mir anzeigen lassen?” Mit folgendem Bash-Code ist das möglich:

grep ‘cpu MHz’ /proc/cpuinfo | awk ‘{print $4}’

Gruß,

Adrian Sauer

SuSE 10.0 32bit - Smart Channel & Mirror Liste

Moin Moin,

anbei meine smart Channel & Mirror Liste zum kostenlosen Download für openSuSE 10.0.

Channelliste: download

Mirrorliste: download

Zum einfügen der Listen in smart ist folgender Eintrag wichtig:

smart channels –add http://adriansauer.com/download/smart/channels.txt

oder für die mirrors

smart mirror –add http://adriansauer.com/download/smart/mirrors.txt

Programmverzeichnis für das Löschen von Channellisten und anderen Sachen ist:

$: /var/lib/smart

Gruß

Adrian Sauer

Smart Update geht nicht richtig?

Moin Moin,

wenn man unter Linux ein smart update machen möchte bzw eine Software installieren will fragt er immer nach sogenannten Public Keys, die man teilweise nicht hat außer man nutzt PGP. Ich hab versucht bei smart einfach mal das Tool rar zu installieren. Folgendes LogFile zeigt auf, welcher Fehler aufgetreten ist.

h7xxxxx:~ # smart install rar
Loading cache…
Updating cache…    [100%]

Computing transaction…

Upgrading packages (1):
rar-3.6.0-0.pm.0@i586

751.8kB of package files are needed. 1.4MB will be used.

Confirm changes? (Y/n): y

Committing transaction…
warning: rpmts_HdrFromFdno: V3 DSA signature: NOKEY, key ID 5277a2fa
Trying to import the key 888366c05277a2fa from pgp.mit.edu…
gpg: requesting key 5277A2FA from hkp server pgp.mit.edu
gpg: key 5277A2FA: “Manfred Tremmel <Manfred.Tremmel@iiv.de>” not changed
gpg: Total number processed: 1
gpg:              unchanged: 1

The above GPG key has been imported successfully.
It is required to install this package:

rar-3.6.0-0.pm.0.i586.rpm

Do you want to trust this key forever?

You must verify the below fingerprint before answering.
pub   1024D/5277A2FA 1999-07-26 [expires: ????-??-??]
Key fingerprint = 5296 01E5 5911 A1DC 93D4  45D5 8883 66C0 5277 A2FA
uid                  Manfred Tremmel <Manfred.Tremmel@iiv.de>
sub   3072g/81D6CA10 1999-07-26

If you answer “Yes” all other packages signed with this key will be installed automatically. (y/N): y

error: rar-3.6.0-0.pm.0.i586.rpm: public key not available

h7xxxxx:~ # rar
-bash: rar: command not found

Die Installation wurde abgebrochen und konnte nur über einen kleinen Trick ausgeschaltet werden:

h7xxxxx:~ # smart config –set rpm-check-signatures=false

Danach ist es nun endlich möglich ohne die Prüfung der Signaturen Software installieren zu lassen.

h7xxxxx:~ # smart install rar
Loading cache…
Updating cache…   [100%]

Computing transaction…

Upgrading packages (1):
rar-3.6.0-0.pm.0@i586

751.8kB of package files are needed. 1.4MB will be used.

Confirm changes? (Y/n): y

Committing transaction…
Preparing…         [  0%]
1:Installing rar   [ 50%]
2:Cleaning unrar [100%]

Saving cache…

Es klappt. Yeah… rar kann ich nun auch auf dem Server nutzen.

Es gibt aber auch noch eine zweite Möglichkeit und diese schaut dann so aus …

rpm –import schlüssel.asc

Gruß

Adrian Sauer

Backtrack 2 Final

Moin Moin,

seit geraumer Zeit ist auf meinem Server die Software Backtrack 2 Final zu finden. BackTrack ist eine von Live-CD, USB oder Netzwerk bootende Linux-Distribution zur umfassenden Überprüfung der Systemsicherheit in Netzwerken. BackTrack entstand durch Zusammenlegung von Auditor Security Linux und WHAX am 5. Februar 2006, wobei die gesamte Slackware Linux-Basis auf die Durchführbarkeit von Penetrationstests ausgerichtet wurde. Für jeden Fachmann im IT-Bereich ein “Muss“.

Download der Software:

Live-CD Backtrack 2 Final
USB-ISO Backtrack 2 Final

Gruß

Adrian Sauer