Ich arbeite viel mit virtuellen Linux-Images und bei der Netzwerkkonfiguration einiger Images gibt es meist mit der Zuweisung von Netzwerkkarten probleme. Damit ich den zu löschenden Eintrag nicht vergesse und zukünfig auch mal wiederfinde kommt er kurzerhand in das Blog.

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rm /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules

Nach Booten des jeweiligen Linux-Computers wird die Zuweisung der Netzwerkkarten wieder beginnend mit eth0 zugewiesen. Have fun.

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Auf meinem Mac hatte ich bis vor kurzem ein kleinen Problem mit einem Dokument. Bei diesem besagten Dokument konnte man alles machen. Lesen, schreiben, ändern, etc. Einfach alles. Soweit so gut. Das Dokument besitzt erweiterte Dateiattribute (extended attributes) und wird wie die .DS_Store Dateien mit einem @-Symbol gekennzeichnet. Aussehen tut das so:

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-rw-r--r--@ 1 user:group 1234 filename

Nun könnte man meinen es störe keinem und arbeitet einfach weiter. Mich wurmte es und wollte das Problem beheben. Hierzu in diversen Manuals nachgelesen und tausende Möglichkeiten gesucht. Anscheind wurde bei meinem Dokument ein Quarantäne-Bit gesetzt und mit einem @ (AT)-Symbol gekennzeichnet. Den Grund habe ich bislange nicht finden können. Klar für mich war, dass ich das Bild in diesem Falle von einem Smartphone auf das Macbook kopiert hatte. Um sich die Attribute der Datei anzeigen zu lassen gibt es einen Befehl: xattr

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Aufruf: xattr filename

Die Ausgabe kommt prompt mit:

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Ausgabe: com.apple.quarantine

Eine Datei kann aber auch noch weitere Attribute wie zu Beispiel Metadaten enthalten. Um dann eventuell nur eine Option löschen zu wollen kann das Dokument mit der Option -d und dementsprechenden Attribute löschen.

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xattr -d com.apple.quarantine filename

Möchte man allerdings alle erweiterten Dateiattribute löschen so muss man die Option -c und dem Dokumentennamen wählen:

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xattr -c filename

Weitere Optionen zu diesem Befehl gibt es noch mit: xattr –help.

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Den aktuellen Rechner mit Updates zu versehen ist die eine Sache und die andere genau zu wissen welche Updates man eingespielt. Um auf dem Windows System alle installierten Windows-Updates auszulesen eignet sich die WMI wunderbar. Besonders wenn diese auch übersichtlich in ein HTML Dokument geschrieben werden kann.

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wmic qfe list full /format:htable > WUAU-Client.html

Die Möglichkeit entfernte Windows Computer zu befragen gibt es auch.

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wmic /node:"REMOTE-Client" qfe list full /format:htable > WUAU-Client.html

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Softwareaktualisierung Mac OSX

Im Grund nichts tolles und auch nicht schwieriges, aber vor kurzem wollte ich über ein AppleScript die Mac OS X Softwareaktualisierung aufrufen und suchte vergebens nach dem Befehl. Einfach wäre dies gewesen, wenn man die Maus betätigt hätte, aber das war zu einfach und es soll ja schließlich im Script aufgerufen werden. Kurz überlegt und im Terminal ein wenig gespielt. Folgendes kam raus:

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softwareupdate -l

Der Befehl steht für die Auflistung aller Updates, die noch installiert werden können. Hingegen der Schalter -i -a installiert man ohne weitere Aufforderung alle anstehenden Updates. <3

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Java, wenn es läuft ist es eine tolle Sache, aber wehe nicht. Ich hatte vor kurzem das Problem gehabt, dass ich gerne eine Java Anwendung auf einem meiner Systeme testen wollte. Ein frisches Windows XP (bzw. auch Windows Vista und Windows 7) mit allen Updates wurde innerhalb einer virtuellen Maschine zu Testzwecken installiert und konfigiert, um die Testanwendung darauf später testen zu können. Soweit so gut, die virtuellen Maschinen sind fertig und Java kann installiert werden. Fangen wir mit unseren Tests an und installieren die Version 1.6 Update 3 bis 1.6 Update 25. Zum Glück gibt es die Möglichkeit Snapshots vom Testsystem zu erstellen damit im Fall eines Fehlers man kurzzeitig den Ursprungszustand wiederherstellen kann. Java 1.6 Update 3 wurde installiert und daraufhin die Anwendung gestartet. Kurze Zeit später kam die Fehlermeldung:

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could not create the Java virtual machine

Wer bei Google und anderen Suchmaschinen diesen Fehler eintippt bekommt meist die Meldung er möge doch die alte Java Version deinstallieren und die aktuellste Java Version installieren. Nun gut, auch dieses machen wir mal und fangen damit an Java zu deinstallieren bzw. die Snapshots wiederherzustellen. Alles kein Problem. Nun aber zur Lösung. Java kann man mit diversen Parametern starten und für meinen Fall hat es geholfen Java mit folgenden Optionen starten:

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-Xms1024m -Xmx1024m -XX:MinHeapFreeRatio=40 -XX:MaxHeadFreeRatio=70

Ursache für diesen Effekt war die Speicherzuweisung für das Programm gewesen, welches zu niedrig war. Nach zu erneuter Zuweisung lies die Anwendung sich installieren und starten, und alle sind mal wieder glücklich.

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XCode ist eine Tool-Sammlung für Mac OS X Nutzer, die Apps selber für OS-Systeme (iOS) entwickeln möchten. In der Fülle nimmt XCode an die 7 GByte an Speicherplatz ein und der ein oder andere Nutzer, der keine Apps entwickelt braucht die Tool-Sammlung nicht. Daher ist es sinnvoller den Platz zu räumen. Um die Dev-Tools nun zu deinstallieren gibt man folgenden Befehl im Terminal ein:

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sudo /Developer/Library/uninstall-devtools --mode=all

Die XCode Anwendung wird nach Eingabe des Administrations-Passwortes komplett deinstalliert. ;)

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Notiz an mich: Wenn der Fehler EIO 2 Error 82.0180 bei der HP Laserjet 4000 Serie auftaucht und der Drucker nur sporadisch mal das bedruckte Papier ausdrucken möchte, dann ersetze doch einfach die JetDirect Karte des Druckers. ;)

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Um Daten von A nach B zu transferieren nutze ich liebend gerne FTP Server. In Apples Mac OS X 10.7 (Lion) wurde der FTP-Server Support aus der GUI entfernt. Keine große Sache… man kann den Dienst dennoch starten und stoppen.

Um den Server nun zu aktivieren gibt man einfach im Terminal folgenden Befehl ein:

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sudo -s launchctl load -w /System/Library/LaunchDaemons/ftp.list

Um den FTP Server nun wieder zu deaktivieren ersetzt man das load im obigen Befehl durch ein unload. Sieht dann so aus:

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sudo -s launchctl unload -w /System/Library/LaunchDaemons/ftp.list

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Octopress ist ein Framework, das auf Jekyll aufsetzt und die moderne Skriptsprache Ruby nutzt. Octopress lässt sich auf mehreren Wegen installieren. Ich habe eine schnelle und unkomplizierte Variante gesucht und wurde heute fündig. Die Installation ist relativ simple. Folgende Befehle nutzen und die Installation geht weitestgehend alleine von statten.

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apt-get install curl
bash -s stable < <(curl -s https://raw.github.com/wayneeseguin/rvm/master/binscripts/rvm-installer)
echo '[[ -s "$HOME/.rvm/scripts/rvm" ]] && . "$HOME/.rvm/scripts/rvm" # Load RVM function' >> ~/.bash_profile
source ~/.bash_profile
rvm pkg install zlib
rvm pkg install openssl
rvm requirements
rvm install 1.9.2 --with-openssl-dir=$rvm_path/usr
rvm rubygems latest
rvm use 1.9.2
git clone git://github.com/imathis/octopress.git octopress
cd octopress
ruby --version
gem install bundler
bundle install

Informationen für die Installation von Ruby, RVM, Octopress und GitHub kann man auf den jeweiligen Seiten entnehmen. Bei Fragen stehe ich auch gerne mal zur Verfügung. ;)

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